Heilpädagogische Spieltherapie

(nicht-direktives Verfahren nach V. M. Axline)

Der Ansatz ist aus der humanistischen Psychologie nach C. Rogers und V. M. Axline.

Das Spiel ist hier Hauptmedium, da dies das natürliche Ausdrucksmittel, die Sprache des Kindes ist. Es hilft dem Kind Inneres auszudrücken.

In dieser Welt des Spiels kann das Kind seine Gedanken und Gefühle äußern, hier kann es sich ganz öffnen, loslassen. Es darf sein.

Um die Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch hat zu aktivieren, bedient sich der Heilpädagoge dem kindlichen Spiel und der spielbegleitenden Sprache. Durch das Reflektieren und Verbalisieren von spielerisch dargestellten Erlebnissen und Gefühlen, fühlt sich das Kind angenommen und verstanden. Ebenso trägt der Spielraum dazu bei, dass das Kind eine Insel für sich, außerhalb seines oft überreizten Alltags hat.

Das Kind wird gestärkt und wird fähig, sich seinen Gefühlen zu stellen und kann so letztendlich auch sein Verhalten verändern und wieder neu einordnen.


Diese Form der Spielbehandlung praktiziere ich bereits seit mehreren Jahren.